Heinz Westphal Preis 2011 verliehen

Mit dem Heinz|Westphal|Preis 2011 haben der Deutsche Bundesjugendring und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin das Engagement junger Menschen ausgezeichnet. Insgesamt vier herausragende Projekte wurden mit Geldpreisen gewürdigt.

1. Platz für Postkult e.V.
Postkult e.V. setzt sich seit mehr als drei Jahren mit verschiedenen kulturellen und sozialen Aktivitäten für eine beteiligungsoffene und jugendgerechte Stadtentwicklung im Stadtteil Halle-Glaucha ein. Ehrenamtlich wurden mehrere Projekte initiert, die den Anwohnern/-innen des Viertels eine Möglichkeit zur Mitgestaltung ihres direkten Lebensumfeldes eröffnen. Dabei wurden vor allem Leerstände und Brachflächen genutzt.

Die Würdigung der Jury:
Junge Menschen übernehmen Verantwortung für ihren Stadtteil. Sie werben Mitbürger/-innen aller Altersklassen für ihre Idee und motivieren sie, sich ehrenamtlich für ihren Stadtteil zu engagieren: kulturell und sozial.

angePAcKT Integration durch Ausbildung

angePAcKT
Integration durch Ausbildung
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine gute berufl iche Ausbildung ist entscheidend für die Sicherung des künftigen  Fachkräftebedarfs und die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen. Jugendliche mit  Migrationshintergrund haben immer noch deutlich geringere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Der Nationale PAKT für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs hat sich  deshalb zum Ziel gesetzt, ihre Chancen zu erhöhen und die Ausbildungsbeteiligung  deutlich zu verbessern.
 

Migration Never stop's

 

Vom 12 bis 19 November 2011 findet das erste Zusammentreffen unseres zweijährigen Migration Never Stops! Projekts in Berlin, Deutschland statt.
 
In diesem Projekt werden je 7 Jugendliche aus Mazedonien, Serbien, Tschechien und Deutschland sich mit Themen wie Migration und ihren politischen Implikationen, Menschenrechten und Roma Geschichte auseinandersetzen. Für die Dokumentation dieser Erfahrungen werden wir uns mit multimedialen Techniken vertraut machen. Die Teilnehmer_innen können zwischen Webdesign, Film, Audio und Comic wählen. Gemeinsam werden wir einander sowie weitere Zeitzeugen interviewen und diese Interviews dann auf unserer Website veröffentlichen, damit ein größerer Teil der Gesellschaft ebenfalls an unseren Geschichten teilhaben kann. 
 
Das Projekt wird bis Ende des Sommers 2012 weitergeführt werden. Im nächsten Jahr werden weitere Zusammenkünfte in Mazedonien (Januar 2012), Serbien (April 2012) und Tschechien (Juni 2012) stattfinden. Im August werden wir eine abschließende Präsentation auf der Internationalen Roma tenYipe Youth Network Konferenz in der Gedenkstätte Auschwitz abhalten.
Außerdem werden Follow-up Events in jedem der beteiligten Länder umgesetzt sowie eine schriftliche  Präsentation der Endergebnisse angestrebt!
 
Für nähere Informationen könnt ihr uns hier kontaktieren:
030/43205373      
Das Projekt wird von Jugend in Aktion und Europeans for Peace / EVZ unterstützt. So können die Kosten für das Programm in vollem Umfang abgedeckt werden.

 
 
 

 

 

 

Abseits im eigenen Land

Abseits im eigenen Land

Die Minderheiten Sinti und Roma im europäischen Fußball
Von Ronny Blaschke
 
Sinti und Roma werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt, in Osteuropa sind sie oft in Lebensgefahr. Über keine anderen Minderheiten weiß die Bevölkerung so wenig und glaubt so viel Negatives zu kennen. Auch im Fußball wird Antiziganismus, die rassistische Ablehnung von Sinti und Roma, weitgehend toleriert. "Zick, zack, Zigeunerpack" gehört für viele Fans zum festen Sprachgebrauch. 
 
In Ungarn zum Beispiel hat sich in den vergangenen 20 Jahren nur ein Spieler zu seinen Roma-Wurzeln bekannt: István Pisont. Seit seinem Karriere-Ende setzt er sich für die Rechte seiner Minderheit ein, ebenso wie der Malteser Imre Kozma, der jugendliche Roma durch Fußball in die Gesellschaft eingliedern will. 
 
In Deutschland wird Antiziganismus - anders als Rassismus oder Antisemitismus - totgeschwiegen. Dabei hätte der DFB viel aufzuarbeiten: Sein früherer Präsident Felix Linnemann war während des Nationalsozialismus an der Deportation von Sinti und Roma beteiligt. So ist der Antiziganismus eines der letzten weißen Forschungsfelder des Sports. 
 
Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat
 

84. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings

Die 84. Vollversammlung wählte neuen Vorstand

 

Amaro Drom e.V im Namen der DJO nimm teil in der Vollversammlung des DBJR. Die Vollversammlung des DBJR tagt in Ludwigshafen. Die Delegierten aus Jugendverbänden und Landesjugendringen wählten zum ersten Mal eine Doppelspitze im DBJR: Ursula Fehling und Sven Frye. Stellvertretende Vorstandsmitglieder sind Alexander Bühler, Julia Böhnke, Gunnar Czimczik und Hetav Tek. Der Bund der Alevitischen Jugendlichen Deutschlands wurde als Vollmitglied aufgenommen. Diskutiert wird außerdem der Leitantrag «Impulse für eine starke Demokratie». Aktuell wird über die Entscheidungen über facebook und twitter informiert (#dbjrvv).
 

Einladung zum Tag der offenen Tür des Projektes „Gemeinsam wachsen-miteinander leben“ am 28.10.2011

 

Einladung
zum Tag der offenen Tür des Projektes
„Gemeinsam wachsen-miteinander leben“
am 28.10.2011
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie recht herzlich zum Tag der offenen Tür –
Projektvorstellung „Gemeinsam wachsen, miteinander leben“
am Freitag, den 28.10.2011
von 10:00 – 18:00 Uhr
im
interkulturellen
Mehrgenerationenhaus
von IMA e.V.
Flughafenstr. 21
12053 Berlin
Tel.: 35 10 96 88
einladen.